„Spritzen gehören zum Radsport“

Achim Spechter kennt den Radsport. Bei der Tour de France betreute der Internist aus Passau schon als Arzt die Teams Coast, Bianchi und Gerolsteiner. Auch Jan Ulrich zählte zu seinen Schützlingen. Jetzt ist der Experte für Leistungsdiagnostik Verbandsarzt des Bayerischen Radsport-Verbandes (BRV). Beim Bezirkstag des der Radsportler in Güntersleben sprach er über seine Erfahrungen aus dem Profi-Radsport und das Anti-Doping-Konzept des BRV.
„Ich als jetziger Verbandsarzt habe nie einem Sportler Dopingmittel beschafft oder gespritzt“: Dr. Achim Spechter hat dem Doping im Radsport den Kampf angesagt.
Foto: FOTO Simon Wächter | „Ich als jetziger Verbandsarzt habe nie einem Sportler Dopingmittel beschafft oder gespritzt“: Dr. Achim Spechter hat dem Doping im Radsport den Kampf angesagt.

Das Image des Radsports ist ramponiert. Durch etliche Skandale – vor allem im Straßenradsport – hat die Öffentlichkeit den Glauben an einen „sauberen Radsport“ verloren. Doch wie möchte der BRV das Vertrauen wieder zurückgewinnen? „Das wichtigste ist es, Transparenz zu schaffen. Wir müssen den hohen Ansprüchen der Öffentlichkeit gerecht werden“, lautet die Antwort von Dr. Achim Spechter auf diese Frage. Das Handeln von Sportlern und Ärzten muss durchschaubar werden. Spechter versuchte auch gleich mit gutem Vorbild voranzugehen. So plauderte er offen über seine Erfahrungen als Betreuer und Arzt bei den ...

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