Eibelstadt

Volleyballerinnen vom TSV Eibelstadt sind die Wundertüte der Liga

Voll motivierte unterstützt Trainerin Annette Schwab (Mitte) ihr Team (Archivbild)
Foto: Alexander Rausch | Voll motivierte unterstützt Trainerin Annette Schwab (Mitte) ihr Team (Archivbild)

Für die Volleyballerinnen des TSV Eibelstadt in der Dritten Liga verlief der Saisonstart mit einer 0:3 Niederlage beim VC DJK München-Ost Hersching vor Wochenfrist nicht unbedingt nach Maß, wobei die Niederlage fast schon einkalkuliert war. "Im Münchner Raum sind die Teams alle gut besetzt", weiß Trainerin Annette Schwab. Ihr Team tat sich dort immer schwer. Deshalb soll der misslungene Auftakt nicht als Gradmesser dienen, denn zumindest Satz zwei und drei waren umkämpft.

Allerdings lassen sich die dunklen Wolken im Hinblick auf eine nicht optimale Saisonvorbereitung dadurch nicht verscheuchen. "Anfangs war es schwer, die Leute wieder zu mobilisieren", beschreibt Schwab die erste Zeit nach dem Lockdown. "Trotzdem ist der Klassenerhalt unser Ziel."

Auch wenn sich das Team personell kaum verändert hat – Johanna Wüscher und Natalia Kießling kamen aus Hammelburg dazu – hapert es nach achtmonatiger Abstinenz ohne Aktionen mit dem Ball im Zusammenspiel. Ein Vorteil sei, dass zumindest sinnvolle Trainingseinheiten mit genügend Spielerinnen durch die Zusammenlegung von erster und zweiter Mannschaft gewährleistet seien. "Wir sind auf einem guten Weg", findet Schwab.

Auswärts ist Eibelstadts Kader schmaler

Um die Heimspiele macht sich die Trainerin weniger Sorgen, denn da wird sie personell wohl aus dem Vollen schöpfen können. Problematischer könnte es bei den Auswärtsfahrten werden, denn hier könnte ihr öfters mal nur ein schmaler Kader zur Verfügung stehen. Berufliche Verpflichtungen und Examensvorbereitungen seien die Gründe dafür.

"Es bahnt sich ein Bäumchen-wechsel-dich-Spiel im Hinblick auf die jeweilige Besetzung an", vermutet Schwab. "Es bleibt ein Überraschungspaket." Sie hofft darauf, dass sich die Motivation der Spielerinnen mit Erfolgserlebnissen steigern werde. "Da ist Luft nach oben", verrät sie.

Da bei den Frauen nur neun Mannschaften in der Liga am Start sind, wird eine Saison mit Vor- und Rückrunde gespielt – anders als bei den Männern, die zunächst in einer geteilten Vorrunde die Kandidaten für eine folgende Auf- oder Abstiegsrunde ermitteln. In Erfurt (Samstag, 19 Uhr) gilt es für die Eibelstädterinnen somit, mit dem ersten Sieg die Grundlage für den Klassenerhalt zu legen.

Der Kader: Isabella Hippeli, Natalia Kießling, Johanna Keckl (Zuspiel), Ines Wilkerling, Katrin Melzer, Michelle Geißbarth, Jana Hofmann (Außenangriff), Kristina Bayer, Laura Schmitt (Diagonal), Leonie Fischer, Anna-Tabea Franz, Johanna Wüscher (Libera), Theresa von Waldenfels, Anna Eisenberger (Mittelblock), Linda Bendikowski, Annette Schwab (Trainerin).

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