Fußball: Dritte Liga

Würzburger Kickers: Alle Coronavirus-Tests negativ

Während die Rothosen in der kommenden Woche das Mannschaftstraining aufnehmen wollen, eskaliert der Streit um einen Drittliga-Neustart weiter.
Ob der Ball in der Dritten Liga in dieser Saison noch einmal rollt, bleibt weiter ungewiss.
Ob der Ball in der Dritten Liga in dieser Saison noch einmal rollt, bleibt weiter ungewiss. Foto: Frank Scheuring

Spieler, Trainer und Betreuer der Würzburger Kickers sind negativ auf Covid 19 getestet worden. Am Montag war bei den Akteuren ein Abstrich vorgenommen worden. Am Mittwoch gab es die erleichternden Ergebnisse. Bei den Rothosen sind alle Kicker gesund. Der Corona-Tests sind Voraussetzung dafür, dass die Kickers in der kommenden Woche ins Manschaftstraining wieder einteigen können. Eine zweite Testreihe wird am Ende der Woche durchgeführt. Sollte die Drittliga-Saison, wie derzeit vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) geplant, ab 26. Mai fortgesetzt werden, müssten die Kickers zuvor eine Woche isoliert in einem Hotel verbringen.

Während die Würzburger also weiter dabei sind, die Erfordernisse des Hygiene-Konzepts abzuarbeiten, eskaliert der Streit um die Saisonfortsetzung immer weiter. Am Dienstagabend meldete sich DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius mit einer auf der Internetseite des Verbandes verbreiteten Stellungnahme zu Wort. Darin bestreitet Curtius den Vorwurf des Mnisterpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reiner Haselhoff, der DFB habe mit Lizenzentzügen für den 1. FC Magdeburg un den Halleschen FC gedroht, wenn die Landesregierung nicht den Weg für einen Liga-Neustart freimachen würde.

DFB-Generalsekretär mit deutlicher Kritik

Mit Blick auf die Befürworter eines Saisonabbruchs äußert Curtius aber deutliche Kritik: "Die Mehrheit arbeitet konzentriert und engagiert an einer möglichen Saisonfortsetzung - ebenso wie die komplette Frauen-Bundesliga oder auch Viertligist 1. FC Saarbrücken im DFB-Pokal. Wieso ist dies überall dort möglich, aber ausgerechnet bei den Klubs nicht, die sich seit Wochen für einen Saisonabbruch aussprechen? Dies ist rein sachlich und faktisch nicht nachvollziehbar. Und es muss auch die Frage erlaubt sein: Kann man nicht oder will man nicht?"

Indes bleiben Spiele und Mannschaftstraining bei Tabellenschlusslicht Carl Zeiss Jena weiter verboten. Während die Thüringer Landesregierung am Dienstag in anderen Bereichen zahlreiche Lockerungen verkündete, bleibt "professioneller Mannschaftssport" bis 5. Juni untersagt.

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