Zwanziger enttäuscht über Entscheid zum WM-Affären-Bericht

Theo Zwanziger       -  Theo Zwanziger, ehemaliger Präsident des Deutschen Fußball-Bundes.
Foto: Boris Roessler/dpa | Theo Zwanziger, ehemaliger Präsident des Deutschen Fußball-Bundes.

„Entweder ist der Bericht inhaltlich so dünn, dass der Revisions-Ausschuss das Präsidium auffordern müsste, Vergütungen von (dem Beratungsunternehmen) Esecon zurückzufordern”, sagte der 76-Jährige der „Süddeutschen Zeitung”. „Oder der Bericht enthält substanziell relevante Inhalte.” In diesem Fall würden frühere Aussagen von DFB-Vizepräsident Rainer Koch in Zweifel stehen, ergänzte er. Dabei bezog sich Zwanziger auf die damalige Veröffentlichung des Untersuchungsberichts der Kanzlei Freshfields im März 2016 zu den fragwürdigen Zahlungsströmen vor der Heim-WM 2006.

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