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Das Auto vor dem Urlaub gründlich durchchecken lassen

Vor der Sommerreise sollt das Auto durchgecheckt werden – manches kann man selber machen aber bei manchen Dingen, sollte man den Fachmann im Kfz-Betrieb zu Rate ziehen. FOTO: PROMOTOR

Bevor es mit dem Auto in den Sommerurlaub oder auf eine längere Tour geht, prüft man besser den Füllstand aller Betriebsflüssigkeiten. Dann kann man noch rechtzeitig nachfüllen.Dazu rät der ADAC Nordrhein.

Wer die Kühlflüssigkeit kontrollieren will, macht das idealerweise vor der Fahrt bei kaltem Motor. Wenn dieser jedoch heiß ist, sollten Fahrer den Behälter nicht sofort öffnen. Dazu rät der ADAC Nordrhein. Denn dann steht das Kühlsystem unter Druck.

Man sollte also vorsichtig sein – und besser warten, damit der heiße Motor abkühlen kann. Sonst kann heißer Wasserdampf austreten, und zu Verbrühungen führen. Fehlt einem Fahrzeug Kühlwasser, kann es zu einer Überhitzung des Motors kommen – im schlimmsten Fall führt das zu einem Motorschaden.

Scheibenreiniger, Wischwasser, Motoröl

Einfaches Wasser ist für den Notfall zum Nachfüllen ausreichend. Das richtige Mischungsverhältnis mit dem auf das jeweilige Auto abgestimmten Kühlmittel kann später eingestellt werden, so der ADAC. Dafür sind Konzentrate und auch Fertigmischungen im Fachhandel und an manchen Tankstellen verfügbar.

Bei modernen Fahrzeugen ist das Kühlsystem fast wartungsfrei ausgelegt, so der ADAC. Kontinuierliche Verluste können auf Schäden hindeuten und sollten in einer Werkstatt abgeklärt werden.

Neben dem Kühlwasser sollte man auch an das Wischwasser mit Scheibenreiniger und an genügend Motoröl denken. Außerdem sollten Fahrer vor der Reise kontrollieren, ob die Bremsen, die Lenkung und die Beleuchtung funktionieren. Manche Werkstätten und Prüfzentren bieten dazu spezielle Urlaubs-Checks an.

Wichtig: Der richtige Reifendruck. Besonders, wenn das Auto schwer beladen ist. Die richtigen Werte findet man in der Gebrauchsanleitung, manchmal stehen die Werte auch auf Aufklebern im Türrahmen oder der Innenseite der Tankklappe.

Bei den Reifen rät der ADAC Nordrhein zu mindestens drei Millimetern Restprofiltiefe. Denn mit abnehmender Profiltiefe verliert der Reifen an Bodenhaftung – insbesondere bei Regen. Zudem verlängert sich der Bremsweg.

Übrigens: Ein aktueller Verbandskasten im Auto ist Pflicht. Ebenso ein Warndreieck und eine Sicherheitsweste. In manchen Ländern ist eine Weste pro Mitfahrer vorgeschrieben - laut ADAC Nordrhein etwa in Frankreich oder Kroatien. Fehlen sie im Wagen, drohen Bußgelder. tmn


So geht es sicher rund

Ein Kreisverkehr ist in der Regel mit einem „Vorfahrt gewähren“-Schild gekennzeichnet (Verkehrszeichen 205). Dann gilt laut ADAC: Wer bereits im Kreisel fährt, hat stets Vorfahrt.

Einfahrende müssen entsprechend warten. Ist die Bahn frei, fahren die Autos nach rechts hinein. Dabei darf nicht geblinkt werden. Gegen den Uhrzeigersinn geht es dann weiter zur gewünschten Ausfahrt, hier muss geblinkt werden. mag


Bike im Huckepack

Fahrradträger auf der Anhängerkupplung eignen sich besonders gut für schwere E-Bikes. Sie halten mehr Gewicht aus als Dachträger, die durch die Dachlast des Autos begrenzt sind. Aber es gibt einige Besonderheiten bei der Montage, die gesetzlich vorgeschrieben sind, auf die der Tüv Süd hinweist.

Verdeckt der Träger das hintere Nummernschild, muss laut Fahrzeug-Zulassungsverordnung (Paragraf §10, Absatz 9) ein sichtbares Wiederholungsnummernschild mit dem amtlichen Kennzeichen des Pkw angebracht werden. Auch eine zusätzliche Beleuchtungsanlage wird zur Pflicht, wenn die Originale verdeckt sind.

Geht es mit den E-Bikes oder Fahrrädern huckepack in den Urlaub, sollten sich Autofahrer und Autofahrerinnen über geltende Vorschriften im Ausland informieren, rät der Tüv. mag

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