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Heidelbeeren richtig lagern

Frische Heidelbeeren halten sich bis zu zwei Wochen im Kühlschrank. Eingefroren können sie rund ein Jahr gelagert werden. FOTO: ROBERT GÜNTHER, MAG

Sie hat viele Namen, aber nur einmal im Jahr Saison: Die Heidelbeere, je nach Region auch Blaubeere, Mollbeere, Bickbeere oder Besinge genannt, kann hierzulande von Ende Juni bis in den September hinein gepflückt werden.

Wer besonders lange etwas von den frischen Beeren haben möchte, lagert sie am besten direkt im Kühlschrank ein. Hier halten sie sich bis zu zwei Wochen, wie die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse mitteilte.

Backen mit gefrorenen Beeren

Dazu werden die frischen Beeren, die erkennbar an gleichmäßig blauer Farbe, praller Schale und leichter Pelzschicht sind, zunächst gewaschen. Und zwar am besten mit kaltem Wasser in einer Schale statt direkt unter dem Wasserhahn. So lassen sich Druckstellen auf den Beeren durch Wasserstrahlen vermeiden.

Danach die Früchte auf einem Tuch abtropfen lassen und sie in einem möglichst flachen Gefäß in den Kühlschrank stellen.

Wer das ganze Jahr über heimische Heidelbeeren essen möchte, kann die Beeren zehn bis zwölf Monate lang einfrieren. Ihr enthaltenes Vitamin C und Vitamin E verlieren sie dabei nicht. Zum Auftauen sollte man dann sie in den Kühlschrank stellen und innerhalb von 24 Stunden aufbrauchen.

Unaufgetaut sind Heidelbeeren besonders gut zum Backen geeignet, erklärt die Bundesvereinigung. Denn dann enthalten sie weniger Wasser als im frischen Zustand.

Werden die Beeren zunächst nebeneinander gelegt und unverpackt mehrere Stunden vorgefroren und erst danach in Portionsbeuteln in den Tiefkühler gepackt, klumpen sie nicht zusammen. Der Vorteil: Sie können dann auch in kleineren Portionen entnommen werden. mag

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