Mineralölversetzt und teuer: Bei der Butter ist nichts in Butter
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Mineralölversetzt und teuer: Bei der Butter ist nichts in Butter

Mineralölversetzt und teuer: Bei der Butter ist nichts in Butter

Die Öko-Test-Experten fanden in 19 von 20 Butter-Sorten Mineralöl-Rückstände. FOTO: CHRISTIN KLOSE, MAG

Für viele war sie einst Zeichen des Wohlstands, für andere eine Frage des besseren Geschmacks. Doch für die Tester der Zeitschrift Öko-Test spielt der Geschmack überraschend nur noch eine Nebenrolle. Denn in einem großen Butter-Test (Ausgabe 12/2022) schmieren von 20 Buttermarken gleich 17 gnadenlos mit mangelhaft oder ungenügend ab. Grund: Fast alle sind mit Mineralöl-Rückständen belastet.

Teilweise ist die Konzentration so hoch, wie es die Öko-Tester noch nie zuvor in einem Lebensmittel gemessen haben. Der von der EU vorgeschlagene Richtwert für aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) sei bei einem der getesteten Produkte fast zehnmal so hoch, schreiben die Tester. Doch wie kommen die Mineralrückstände, von denen einige Verbindungen als krebserregend gelten, in die Butter? Da werden einerseits Schmieröle von Maschinen als Ursache angenommen.

Andererseits hat ein Hersteller laut Öko-Test festgestellt, dass die Verpackung in wachskaschierter Alufolie einen wesentlichen Anteil an der Belastung mit gesättigten Mineralölwasserstoffen (MOSH) habe. Je näher sich die Butter am Ablaufdatum befinde, desto höher seien die MOSH-Werte zu erwarten, so der Hersteller. Tatsächlich ist die einzige gute Butter im Test ohne Mineralöl in Pergamentpapier eingepackt: die Bio-Fassbutter der Gläsernen Molkerei (3,49 Euro pro 250 Gramm). Die Öko-Tester empfehlen, Butter beim Backen von Rührteigkuchen oder Muffins etwa durch neutrales Öl zu ersetzen. mag


Achtung vor Betrug

Sie sind im Ruhestand und erwarten Ihre Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro? Dann müssen Sie nichts weiter tun, als auf den Geldeingang zu warten. Denn die Überweisung erfolgt automatisch, die auszahlende Rentenanstalt nutzt dafür die Ihnen vorliegende Kontoverbindung. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund hin. Eine erneute Angabe der Kontodaten sei daher nicht notwendig.

Nach Angaben der Behörde versuchten Betrüger derzeit mit dieser Masche an die Kontodaten von Rentnerinnen und Rentnern zu kommen. Unter falscher Identität gäben sie an, die Daten für die Überweisung zu brauchen. Betroffene sollten darauf nicht eingehen und den Hörer stattdessen auflegen.

Für Auskünfte zur ist das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales montags bis donnerstags von 8 Uhr bis 20 Uhr unter der Telefonnummer (030) 22911001 erreichbar. mag

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