Energiesparen beim Kochen: Wann ist das gut machbar?
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Energiesparen beim Kochen: Wann ist das gut machbar?

Energiesparen beim Kochen: Wann ist das gut machbar?

Tomatensoße muss nicht bis zum Ende auf einer voll geheizten Platte kochen. FOTO: CHRISTIN KLOSE, MAG

Ein oft genannter Tipp fürs Stromsparen lautet, die Restwärme zum Kochen und Backen zu nutzen. Das heißt: Man schaltet Herd und Backofen früher aus und lässt die Gerichte in der verbleibenden Wärme in und an den Geräten. Auch das lässt sie fertigkochen.

Doch wie früh kann man ausschalten?

Wer Reis oder Nudeln kocht, sollte nur das Wasser im Topf mit geschlossenem Deckel auf mittlerer Temperatur erhitzen und das Ganze kurz aufkochen, wenn die Lebensmittel im Wasser sind. Danach abschalten und abgedeckt in der Restwärme durchgaren lassen. So lautet der Rat der „Bio-Spitzenköche“, eine Vereinigung von 24 Küchenchefinnen und Küchenchefs, die eine Gourmetküche aus nahezu ausschließlich ökologisch erzeugten Lebensmitteln anbietet.

Bei Kartoffeln kann man die Kochzeit sogar um die Hälfte reduzieren und für Gemüse reicht kurzes Andünsten. Danach ebenfalls bei geschlossenem Deckel im Topf in der Nachwärme ziehen lassen. Wann diese tatsächlich gar sind, kann man ja mit der Gabelprobe noch mal prüfen – dann gibt es beim Einstechen mit einem Messer keinen spürbaren Widerstand, so das Bundeszentrum für Ernährung. 

Ähnlich prüft man auch Backwaren. An einem Holzstäbchen dürfen beim Herausziehen keine Teigspuren mehr haften. mag


Bei Spenden die Organisation prüfen

Wie seriös eine Spendenorganisation ist, zeigt schon ein erster Blick auf die Webseite, heißt es vom Bundesverband deutscher Banken.

Welchen Eindruck macht die Homepage insgesamt, ist der Internetauftritt sachlich gestaltet oder appelliert er nur an Emotionen? Werden im Impressum ein Ansprechpartner und eine Adresse genannt?

Ideal ist, wenn die Organisation ein anerkanntes Spendensiegel vorweisen kann. So besagt zum Beispiel das Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), dass die Organisation mindestens zwei Jahre tätig ist und sich auf eigene Kosten durch das DZI prüfen lässt.

Aber auch ohne Siegel kann ein Hilfswerk durchaus seriös sein. Für eine Einschätzung sollte dann genauer recherchiert werden. Gibt es etwa Auskunft, wozu die Spende verwendet wird? mag

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