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Kunden können einfacher auf Schadensersatz pochen

Es ist nun einfacher für Verbraucherinnen und Verbraucher, Schadensersatzansprüche zu stellen. Bei unerlaubter Werbung am Telefon gibt es aber noch Lücken. FOTO: ULI DECK, DPA

Verbraucherinnen und Verbraucher können ab sofort einfacher Schadensersatzansprüche stellen, wenn sie auf unlautere Geschäftspraktiken hereingefallen sind. Dazu zählen laut der Verbraucherzentrale Bayern unter anderem auch sogenannte Lockvogelangebote.

Als konkretes Beispiel werden Fahrtkosten genannt. Fahre jemand in die Stadt, um Besorgungen zu machen und betrete wegen eines Lockangebotes spontan einen Laden, könnten Verbraucherinnen und Verbraucher ihren Anspruch auf Schadenersatz nicht geltend machen. Wäre die- oder derjenige aber nur wegen des Angebots gefahren, hätteman Anspruch.

Schadensersatz schriftlich geltend machen

Ist man auf ein solches Angebot hereingefallen, rät die Verbraucherzentrale Bayern dazu, den Schadensersatz gegenüber dem Unternehmen auf dem s gefahren, hätte man Anspruch. Schadensersatz schriftlich geltend machen Ist man auf ein solches Angebot hereingefallen, rät die Verbraucherzentrale Bayern dazu, den Schadensersatz gegenüber dem Unternehmen auf dem schriftlichen Wege geltend zu machen.

Das Gesetz greift auch bei Werbeversprechen für Produkte wie Tabletten und Salben, die angeblich eine heilende Wirkung haben, aber tatsächlich unwirksam sind. Erleiden Verbraucherinnen oder Verbraucher dadurch einen finanziellen Schaden, können sie den gezahlten Preis zurückfordern.

Wer in Verkaufsgesprächen unter Druck gesetzt wurde, soll nun ebenfalls besser geschützt werden. Lücken gibt es noch bei unerlaubter Werbung beispielsweise am Telefon. mag

So lassen sich Paketpreise vergleichen

Zum 1. Juli wird der Versand von Paketen und Päckchen mit DHL teilweise teurer. Das teilt das Unternehmen mit. Wer Preise vergleicht, fährt mit einem anderen Dienstleister unter Umständen günstiger. Hilfe dafür gibt’s im Netz wie zum Beispiel bei Packlink.

Wichtig für den Vergleich sind die Paketmaße, das Gewicht sowie die Absende- und Empfangsadresse. Ist alles korrekt eingegeben, spuckt der Rechner die unterschiedlichen Preise der Versanddienstleister aus. Die gewünschte Paketmarke kann man im Anschluss direkt erwerben.

Bei der Deutschen Post werden die Preise für den Versand im Inland wie folgt angepasst: Der Preis des ausschließlich online erhältlichen 2-KilogrammPakets steigt um 50 Cent auf 5,49 Euro. Auch Packsets und Pluspäckchen werden teurer. Der Online-Rabatt beim Kauf von Paketmarken im Internet entfällt künftig komplett. mag

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