Auf vier Pfoten durch den Schnee
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Auf vier Pfoten durch den Schnee

Auf vier Pfoten durch den Schnee

Mit Training, Pflege und der richtigen Ausstattung wird auch der Winter mit Hund sportlich. FOTO: MATTHIAS BALK, DPA

Wer einen Hund hat, nimmt ihn am liebsten mit auf jedes Abenteuer - egal, zu welcher Jahreszeit. Doch gerade im Winter gibt es mit Haustier so einiges zu bedenken.

Ein paar Tipps helfen, damit alle sportlich und gesund durch die kalten Tage kommen.

Der Winter birgt für Hunde ganz eigene Herausforderungen. Denn das Stapfen durch Schnee und matschigen Untergrund ist anstrengender. Franziska Obert, Expertin der AGILA Haustierversicherung, rät daher: „Es ist sinnvoll, die Fitness des Hundes im Vorfeld realistisch einzuschätzen und im Zweifel rechtzeitig gemeinsam zu trainieren."

Wichtig zu wissen ist zudem, dass Hundepfoten in der Kälte empfindlicher sind. Das erhöht die Gefahr, dass sich kleine Risse in den Ballen bilden.

Auch Schneeklumpen, die sich zwischen den Ballen oder am Bauchfell ansammeln, können zu wunden Stellen und Schmerzen führen.

Verhindert werden kann dies durch Kontrollen nach jedem Spaziergang und durch regelmäßige Pflege mit speziellen Pfoten-Cremes oder Fetten wie Kokosöl. Im Schnee schützen auch Hundeschuhe die Pfoten. Und ein gut sitzender Wintermantel hält angenehm warm, das beugt Erkältungen vor.

Spaziergänge und Wandertouren durch den Wald sind auch im Winter problemlos möglich, solange Herrchen und Frauchen die oben genannten Punkte berücksichtigen und die Routen auf die Bedürfnisse des Vierbeiners abstimmen.

Auf Skipisten sind Hunde hingegen strikt verboten. Auch für Schlittenbegeisterte gilt: lieber nicht gemeinsam mit dem Hund. Unvorhersehbare Handlungen von Mitmenschen und die steile, vereiste Piste sind zu gefährlich, auch für gut trainierte Vierbeiner. djd

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