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Von Heuschnupfen geplagt?

Pollenallergiker können durch eine gezielte Mikroernährung ihre Symptome lindern. FOTO: DJD/BENCARD ALLERGIE/STYLEPHOTOGRAPHS/123RF

Landgasthof Goldener Stern

Im Wonnemonat Mai geht er los und zieht sich bis in den Spätsommer hinein: Der Flug der Gräserpollen. Wer darauf allergisch reagiert, kann die warme Jahreszeit oft nur eingeschränkt genießen. Denn Niesanfälle, Fließschnupfen und rote, juckende Augen verderben Betroffenen häufig den Spaß an sommerlichen Aktivitäten wie Ausflügen oder Grillabenden und schränken die Lebensqualität ein. Überdurchschnittlich oft von Heuschnupfen betroffen sind Stadtbewohner – sie haben ein deutlich höheres Risiko für Allergien als Menschen, die in der Nähe eines Bauernhofs aufgewachsen sind. Man spricht hier vom sogenannten Bauernhof-Effekt.

Vom Bauernhof-Effekt profitieren

Zu allergischen Symptomen kommt es, wenn eine Mischung aus Vererbung und Umweltfaktoren dazu führt, dass das Immunsystem beim Kontakt mit Pollen überreagiert. Gute Voraussetzungen, keine Allergie zu entwickeln, haben nach aktuellen Erkenntnissen hingegen Menschen, die auf natürlichem Weg geboren, längere Zeit gestillt wurden oder zusammen mit Geschwistern aufgewachsen sind. Zudem haben Landkinder ein geringeres Allergierisiko als Städter. Sie profitieren vom Bauernhof-Effekt – zumindest, wenn sie in der Nähe eines Bauernhofs mit traditioneller Rinderhaltung aufgewachsen sind oder leben. Denn auf solchen Höfen ist ein besonderes Protein zu finden: das Beta-Lactoglobulin. In Kombination mit den für das Immunsystem wichtigen Mikronährstoffen Zink, Vitamin A und Eisen ist dieses Molkenprotein beispielsweise in Form von Lutschtabletten, jetzt eine innovative Option für Heuschnupfengeplagte aus der Apotheke. Die Lutschtablette trägt zur gezielten Mikroernährung bei.

Nährstoffmangel bei Allergikern

Denn Allergiker leiden neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge häufig unter einem Nährstoffmangel. „Ist der Körper nicht ausreichend mit diesen Mikronährstoffen, allen voran Eisen, versorgt, reagiert er sensibler auf Pollen“, erklärt dazu Professorin Erika Jensen-Jarolim, Ärztin in der Abteilung für klinische Immunologie der Privatklinik Döbling in Wien.

Das Molkenprotein Beta-Lactoglobulin ist wie eine Tasche aufgebaut und kann Mikronährstoffe wie Eisen, Zink und Vitamin A zu den Immunzellen transportieren. So kann es den bei Heuschnupfengeplagten vorhandenen Nährstoffbedarf decken und allergische Symptome lindern. Die Lutschtablette bringt damit das Gute vom Bauernhof zu den Betroffenen beziehungsweise in die Apotheke. djd

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