München

AfD-Mann steht nicht für ermordeten CDU-Politiker auf

Der Landtag gedenkt dem CDU-Politiker Walter Lübcke, doch ein AfD-Abgeordneter bleibt sitzen. Er spricht von einem Versehen. Andere von einer Provokation.
Alle stehen, einer bleibt sitzen: Der AfD-Abgeordnete Ralph Müller (Mitte hinten) wollte sich während einer Gedenkminute für den ermordeten CDU-Regierungspräsidenten Walter Lübcke im Bayerischen Landtag nicht von seinem Stuhl erheben. Foto: Tobias Hase, dpa
Erneuter AfD-Eklat im Landtag: Als sich alle anderen Abgeordneten zum Gedenken an den mutmaßlich von einem Rechtsextremisten erschossenen hessischen Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) von ihren Plätzen erhoben, blieb der mittelfränkische AfD-Abgeordnete Ralph Müller minutenlang sitzen. Müller war bereits früher für seine Provokationen im Landtag gerügt worden. Lesen Sie auch: Keine Landtags-Woche ohne AfD-Eklat Der zuerst von Freie-Wähler-MdL Fabian Mehring formulierten Aufforderung, sich für seine Respektlosigkeit zu entschuldigen, kam Müller zunächst nicht nach: Eine Entschuldigung würde das ...
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