MÜNCHEN

Asylkompromiss wird Gesetz

Nach einem gut einjährigen internen Tauziehen gießt die Staatsregierung nun den im Juli 2010 zwischen CSU und FDP im Landtag ausgehandelten bayerischen Asylkompromiss doch noch in Gesetzesform.
Neues Gesetz: Vor allem Familien sollen schneller aus den Gemeinschaftunterkünften (GU) – wie hier aus der GU bei Würzburg – in eine eigene Wohnung umziehen können. Foto: Foto: MP-Archiv
Nach einem gut einjährigen internen Tauziehen gießt die Staatsregierung nun den im Juli 2010 zwischen CSU und FDP im Landtag ausgehandelten bayerischen Asylkompromiss doch noch in Gesetzesform. Die neue Regelung sieht vor allem eine Lockerung der zum Teil jahrelangen Zwangsunterbringung von Flüchtlingen in sogenannten Gemeinschaftsunterkünften (GU) vor. Die Zustände dieser Einrichtungen – darunter auch der in einer ehemaligen US-Kaserne untergebrachten GU bei Würzburg – hatten in der Vergangenheit immer wieder für Kritik gesorgt.
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