WEIBERSBRUNN

Busunglück auf A 3: Ein Toter und viele Verletzte

Osterreise endet in schwerem Busunglück auf der A3
In der Nacht zum Samstag verunglückte auf der A 3 bei Weibersbrunn (Lkr. Aschaffenburg) ein Reisebus. Viele Businsassen wurden dabei teil schwer verletzt - der Busfahrer starb. Foto: NEWS5 / Merzbach (NEWS5)

Schwerer Unfall kurz nach Mitternacht auf der Autobahn A 3: ein schwer beladener Laster fuhr bei Weibersbrunn (Lkr. Aschaffenburg) langsam eine Steigung hinauf - zu langsam für einen voll besetzten belgischen Reisebus. Der knallte dem LKW ins Heck. Unter den Schwerverletzten befindet sich auch der Busfahrer. Die Polizei hat inzwischen die Mitteilung erreicht, dass der Mann im Krankenhaus verstorben ist.

Laut Polizeisprecher Björn Schmitt ereignete sich der Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Bessenbach/Waldaschaff und Weibersbrunn. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand war der mit Glas beladene Sattelzug auf der vierspurigen A3 in Richtung Nürnberg unterwegs. Im Bereich des sogenannten „Kauppenaufstiegs“ fuhr das Gespann offenbar mit langsamer Geschwindigkeit auf der rechten Fahrspur. Der Fahrer des nachfolgenden, belgischen Reisebusses erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr auf den vorausfahrenden Lkw auf.

Viele Businsassen verletzt - einige davon schwer

Etwa 40 Insassen befanden sich zum Unfallzeitpunkt im Reisebus. Vier davon, darunter auch der Fahrer, erlitten schwere Verletzungen. Weitere Businsassen wurden mit leichteren Blessuren vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Die leicht- und unverletzten Fahrgäste wurden mit einem Ersatzbus zu einer nahegelegenen Autobahnraststätte gebracht. Sie werden dort in einem eigens bereitgestellten Raum von Kräften des Rettungsdienstes und der Feuerwehr betreut. Der Lkw-Fahrer kam offenbar mit dem Schrecken davon.
 
Neben der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach befanden sich ein Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren, mehrere Notärzte und Besatzungen des Rettungsdienstes sowie die Autobahnmeisterei im Einsatz. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auch ein Sachverständiger in die Ermittlungen mit eingebunden.

Vollsperrung der Autobahn

Bis etwa 2.30 Uhr war die Autobahn in Fahrtrichtung Nürnberg komplett gesperrt. Ab 3 Uhr wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Insbesondere zur Landung des Rettungshubschraubers musste auch die Gegenrichtung über einen längeren Zeitraum gesperrt werden.

 

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