WÜRZBURG

„Das Gesetz muss in dieser Form weg“

Es soll ein Hilfegesetz sein. Tatsächlich stigmatisiere es psychisch kranke Menschen als Gefährder, warnen Kritiker. Kippt nun das neue Unterbringungsgesetz in Bayern?
Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz
Werden Patienten pauschal als Gefährder abgestempelt? An dem geplanten Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz in Bayern gibt es herbe Kritik. Foto: Foto: Timm Schamberger, dpa
Entstigmatisierung war das Ziel der bayerischen Staatsregierung. Doch seit Tagen erntet sie für den Entwurf eines neuen Unterbringungsgesetzes für psychisch kranke Menschen herbe Kritik. Es sei „ein extremer Rückschritt in finstere Zeiten der Psychiatrie“, sagte die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses Kathrin Sonnenholzner (SPD) bei der ersten Lesung im Parlament. Patienten würden als Kriminelle vorverurteilt, bemängeln Verbände und Experten. Die Opposition lehnt den Entwurf des Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes (PsychKHG) ab. Sozial- und Gesundheitsministerin wollen nun nachbessern. Betroffene ...
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