BAYERN

Design aus dem Knast

Wer in Bayern im Gefängnis sitzt, ist zur Arbeit verpflichtet. Die Häftlinge arbeiten als Schlosser, Schneider oder in der Autowerkstatt.
„Haftsache“: Für Möbel gibt es ein eigenes Logo.
Martin Hauser (Name geändert) verbirgt sein Gesicht hinter einer Schutzmaske. Die Funken sprühen, als er sein Schweißgerät an das Stück Metall auf der Werkbank ansetzt. Hauser schweißt nicht die Gitter für sein eigenes Gefängnis, wie es Häftlinge in manchen bayerischen Justizvollzugsanstalten tun. Er arbeitet am Gestell für einen landwirtschaftlichen Anhänger. Ein Landmaschinenhersteller lässt diese in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Niederschönenfeld im Landkreis Donau-Ries produzieren. Bayerische Strafgefangene arbeiten für Hunderte von Unternehmen – und es sollen noch mehr werden. Eine eigene ...
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