München

Dialekte sollen an Bayerns Schulen wieder lebendiger werden

Als Teil der regionalen Identität soll Mundart in den Schulen eine größere Rolle spielen. Wie dies konkret aussehen kann, zeigt das Ergebnis eines ersten Pilotprojekts.
Die Förderung von Mundart an Bayerns Schulen trifft offenbar den Nerv der Zeit. Und jeder Lehrer könne die Wertschätzung für regionale Dialekte vermitteln, fordert das Kultusministerium. Foto: Armin Weigel
Mundart-Förderung in der Schule? Vor zwanzig Jahren in Bayern noch undenkbar, räumt Herbert Püls, Amtschef im Kultusministerium, ein. Bildung sollte allein in Hochdeutsch vermittelt werden. Zum Glück habe sich die Einstellung zum Dialekt an den Schulen inzwischen verändert, findet Püls: "Denn Mundart bringt doch die Verbindung mit der Region und Heimat."Ein Bewusstseinswandel, der inzwischen sogar offizielle Regierungspolitik ist: "Mundart ist Teil unserer Identität", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) letzten April in seiner Regierungserklärung: "Daher wollen wir einen Unterrichtsschwerpunkt 'Mundart ...
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