MÜNCHEN/BAMBERG

Ehrenpreis für den Journalisten Till Mayer

Till Mayer

Seit über zwanzig Jahren reist der Bamberger Journalist Till Mayer in seiner Freizeit in die Kriegs- und Krisengebiete dieser Welt, um Geschichten zu erzählen, die die Leute zum Stillwerden und Nachdenken bringen. Seine Artikel erscheinen auch in dieser Zeitung. Am Freitag wurde Till Mayer in München für sein journalistisches Engagement mit dem Dr.-Georg-Schreiber-Ehrenpreis ausgezeichnet.

„Ein gewaltiges Werk“, sei es, das da geehrt werden solle, sagt Jury-Mitglied Uli Brenner, ehemaliger Leiter der Deutschen Journalistenschule- Er habe immer an das „Objektivitäts-Dogma“ seines Berufes geglaubt, so Brenner. Dass man nicht gleichzeitig Journalist sein und sich für eine Sache engagieren könne. „Und dann trat ein gewisser Till Mayer in mein Leben.“ Die vielen Hilfsprojekte, die aus Mayers Arbeit hervorgegangen seien, hätten ihn tief beeindruckt. „Till Mayer hat mit seinen Reportagen und Bildern unzähligen Menschen aus großer Not geholfen“, begründet er die Entscheidung der Jury.

Till Mayer erinnerte an die Lokaljournalisten vor Ort in Kriegs- und Krisengebieten, die in ihrer alltäglichen Arbeit immer wieder ihr Leben aufs Spiel setzen, „anders als ich.“ Das Preisgeld ist schon verplant: 4500 Euro fließen in die Hilfsaktionen, der Rest, 500 Euro, soll das nächste journalistische Projekt finanzieren. Foto: max Kratzer

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