WÜRZBURG/MÜNCHEN

Einschlag bei den Försterstellen

Pläne zum Personalabbau in der Forstverwaltung sorgen für große Ängste. Die Gemeinden pochen auf den Kommunalwaldpakt.
Erst wird gesägt, dann wird gekeilt: Nur fallen in der bayerischen Forstverwaltung keine Bäume, sondern Planstellen. Foto: Foto: THINKSTOCK
Der Wald leidet. Die Bäume hatten sich vom Trockenstress des Jahres 2015 gerade ein wenig erholt, da heizt ihnen der Spätsommer 2016 erneut ein. Ludwig Angerer, Vizechef des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Würzburg (AELF), sorgt sich nicht nur wegen der Dürre im Wald. Langfristig ist das Erfolgsmodell staatlicher Beförsterung kommunaler Wälder gefährdet, denn es sollen weitere Planstellen in der Forstverwaltung versiegen. Und das, findet Angerer, sei „gerade im Hinblick auf den Klimawandel“ sicher nicht vorteilhaft. Der Freistaat will sich weiter aus der Pflege von ...
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