WÜRZBURG/MÜNCHEN

Früheinschulung in Bayern kommt nicht an

Der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle distanziert sich von der vorzeitigen Einschulung fünfjähriger Kinder, wie sie seit einigen Jahren in Bayern praktiziert wird.
Hausaufgaben
Eltern sollten ihrem Kind nicht vorschreiben, wie es zu lernen hat. (Bild: dpa)
„Die starre Jahrgangsorientierung ist nicht mehr zeitgemäß“, sagt Spaenle. Eine Sprecherin des Kultusministeriums bestätigt, dass derzeit „daran gearbeitet werde, die Regelung zu ändern“. Sechs Jahre, nachdem der damalige Ministerpräsident Edmund Stoiber mit Hilfe der damaligen Kultusministerin Monika Hohlmeier die vorzeitige Einschulung von Grundschulkindern durchgesetzt hat, will der neue Kultusminister sie offenbar wieder abschaffen. Die Einschulung müsse „entwicklungsgerecht möglich“ sein; eine „stärkere Orientierung aufs Kind“ sei notwendig, lässt Spaenle wissen.
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