MÜNCHEN

Rückkehr auf leisen Pfoten

150 Jahre lang war der Luchs aus Bayerns Wäldern verschwunden. Auch jetzt erholen sich die Bestände nur langsam. Warum es die Katze mit den auffälligen Ohren so schwer hat.
Wildes Bayern
Dieses Foto wurde in einem Gehege im Bayerischen Wald aufgenommen. Foto: Foto: Benedikt Siegert, dpa
Es sind diese Ohren. Diese Ohren, die sofort auffallen. Die aussehen wie ein Pinsel, den Kinder in einen Wasserfarbkasten tunken. Diese außergewöhnlichen Ohren also sind so etwas wie ein Markenzeichen. Sie gehören zu einem Tier, das in Bayern 150 Jahre lang von der Bildfläche verschwunden war und das sich nur ganz langsam wieder ausbreitet. Die Rede ist vom Luchs, der größten Katze in den Wäldern des Freistaates - und die hat es trotz aller Bemühungen sehr schwer, Fuß zu fassen. Im 19. Jahrhundert wurden die Tiere gnadenlos gejagt. Jäger fürchteten sie als Konkurrenten, die ihnen die Rehe wegfressen. ...
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