MÜNCHEN

Söder setzt auf Windkraft

Vorbehalte gegen den Ausbau der Windenergie kann Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) nicht verstehen: „Ich persönlich empfinde Windräder als Bereicherung“, sagt er. Schließlich seien sie ein Symbol dafür, dass Bayern ein Land der regenerativen Energien werde.
Neuer Entwurf in Sachen Windkraft: Der Ausschuss des Regionalen Planungsverbands Main-Rhön will in seiner Sitzung im Juli darüber diskutieren, ob man Windrotoren künftig auch in den Naturparks zulassen kann. Unser Archivbild entstand in Eußenheim. Foto: Foto: Traugott May
Sogar patriotische Gefühle lösen die Rotoren bei Söder aus: „Denn der Wind, der durch Bayern weht, ist eine bayerische Energiequelle.“ Schönheit liegt wohl immer auch im Auge des Betrachters. Und natürlich ist dem umtriebigen Mittelfranken wohl bewusst, dass es im Land auch erhebliche Widerstände und Ängste gibt – vor allem, was die optischen Auswirkungen des Ausbaus der Windenergie auf das Landschaftsbild zwischen Spessart und Karwendel betrifft. Doch eine landesweite Verhinderungsstimmung gegen Windräder würde zweifellos die ambitionierten bayerischen Ziele, die nach der Atomwende im ...
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