MAINFRANKEN

Zecken in Unterfranken auf dem Vormarsch

Der frühe Beginn der Zeckensaison in der Region führt zu einem Anstieg an Borreliose-Fällen. Warum in den kommenden Jahren nicht mit Besserung zu rechnen ist.
Zecke auf der Haut
Eine Zecke krabbelt über die Hand eines Mannes. Wer sich in der Natur aufgehalten hat, sollte seinen Körper auf Zecken absuchen. Foto: Foto: Daniel Reinhardt/dpa
Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Borreliose-Fälle deutlich an. „In diesem Jahr sind in Unterfranken bislang 79 Fälle von Borreliose gemeldet worden. Im Jahr 2017 waren es zum gleichen Zeitpunkt 52 Fälle“, sagt eine Sprecherin des bayerischen Gesundheitsministeriums auf Anfrage dieser Redaktion. Der Grund dafür ist die hohe Zahl an Zecken. „Insgesamt schwankten die Zahlen der Borreliose-Fälle in den letzten Jahren nur leicht“, sagt Susanne Glasmacher. Die Biologin und Pressesprecherin des Robert-Koch-Instituts erklärt, dass man strenggenommen von Zeckenstichen reden müsse ...
Jetzt weiterlesen
  • Unbegrenzter Zugriff auf mainpost.de
  • Unterfrankens größtes Nachrichtenportal
  • Keine Verpflichtung, monatlich kündbar
30 Tage kostenlos testen
Login für Abonnenten
Weitere Informationen