Asyl-Unterkünfte: Protest gegen den Stacheldraht

Die dramatischen Zustände in der Würzburger Gemeinschaftsunterkunft (GU) sind mittlerweile bundesweit im Gespräch. Als „erschütternd“ kommentierte sie Tagesthemen-Moderator Tom Burow.
Der Bayerische Flüchtlingsrat fordert den Abbau des Stacheldrahts an der Gemeinschaftsunterkunft in Würzburg.
Foto: FOTO Thomas Obermeier | Der Bayerische Flüchtlingsrat fordert den Abbau des Stacheldrahts an der Gemeinschaftsunterkunft in Würzburg.

Bayerns Sozialministerin Haderthauer, politisch verantwortlich für die Flüchtlingslager, hat die Regierung von Unterfranken gebeten, "schnellstmöglich Verbesserungen vorzunehmen". Haderthauer schreibt in einer Mitteilung an diese Zeitung, für Vollzug, Unterbringung und Qualität in den 117 bayerischen Sammelunterkünften seien die Regierungsbezirke zuständig. Die Qualität innerhalb der Bezirke sei „leider sehr unterschiedlich“. Die Würzburger GU mit 450 Insassen, darunter etwa 70 Kindern, beschreibt sie als ein Beispiel, das zum Handeln auffordere. Der Bayerische Flüchtlingsrat fordert als erste ...

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung