München

Bayern senkt Grenzwert für Corona-Hotspots

Das Frühwarnsystem soll künftig bereits bei 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner greifen und abgestufte Gegenmaßnahmen auslösen. Bundesweit gilt der Wert 50.
Will lokale Corona-Ausbrüche noch schneller erkennen und bekämpfen: Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach einer Kabinettssitzung in München.
Will lokale Corona-Ausbrüche noch schneller erkennen und bekämpfen: Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach einer Kabinettssitzung in München. Foto: Peter Kneffel, dpa
Der Freistaat Bayern verschärft sein Frühwarnsystem gegen neue Corona-Infektionen: Künftig soll in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt bereits ab 35 Neuinfektionen binnen sieben Tagen und pro 100 000 Einwohner ein Gegenkonzept greifen. Bund und Länder hatten sich Anfang Mai auf einen Grenzwert von 50 Infektionen geeinigt."Es geht darum, schnell Maßnahmen zum frühzeitigen Einschreiten ergreifen zu können", erklärte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU).