82 Prozent mehr antisemitische Vorfälle dokumentiert

Antisemitismus in der Corona-Pandemie       -  Ein Demonstrant trägt eine Armbinde mit einem gelben Stern, der an einen Judenstern erinnern soll.
Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild | Ein Demonstrant trägt eine Armbinde mit einem gelben Stern, der an einen Judenstern erinnern soll.

Der offene alltägliche Antisemitismus nimmt in Bayern nach Angaben einer Dokumentationsstelle weiter zu. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern (RIAS Bayern) erfasste im vergangenen Jahr 447 antisemitische Vorfälle - rund 82 Prozent mehr als im Vorjahr. „Die Vorfälle, die uns bekannt werden, nehmen stetig zu”, sagte RIAS-Leiterin Annette Seidel-Arpaci bei der Vorstellung der Jahresbilanz am Montag in München.

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