kurz & bündig: Bayreuther Rocker-Prozess kurz vor dem Urteil geplatzt

Unmittelbar vor dem Urteil ist der Prozess gegen sechs Mitglieder einer Rockerbande vor dem Landgericht Bayreuth überraschend geplatzt. Die Männer waren wegen versuchten Totschlags angeklagt. Allerdings hatte selbst die Staatsanwaltschaft einen Freispruch gefordert. Am Freitag stellte deshalb der Anwalt des Opfers einen neuen Beweisantrag – es geht um DNA-Spuren an einer Lederkutte. Da die Spuren jedoch nicht innerhalb der vorgeschriebenen Drei-Wochen-Frist ausgewertet werden können, wird der Prozess ausgesetzt und vermutlich erst im nächsten Jahr völlig neu aufgerollt.

Ammoniak-Unfall in Großmetzgerei

Ammoniak hat in einer Großmetzgerei im oberpfälzischen Kemnath sechs Menschen verletzt. Die Mitarbeiter klagten über Atembeschwerden und Übelkeit, nachdem das Gas aus einem Leck in der Kühlanlage ausgetreten war. Fünf wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Bayerns Polizei schickt Ausbilder nach Tunesien

Bayerische Polizisten sollen in Tunesien bei der Fortbildung der Sicherheitskräfte helfen. Das teilte Europaministerin Beate Merk (CSU) am Freitag in Tunis mit. In dem nordafrikanischen Land gab es in diesem Jahr bereits zwei blutige Terroranschläge in Touristenorten. Außerdem sollen tunesische Kommunen und Ausbildungsbetriebe Hilfe aus Bayern bekommen, die Universität Passau soll mit drei Hochschulen kooperieren.

Schleuser springt aus fahrendem Transporter

Ein Schleuser ist auf der Flucht vor der Polizei nahe der A3 bei Passau aus einem fahrenden Transporter gesprungen. Der Mann rannte in ein Maisfeld und konnte nicht gefasst werden. Das führerlose Fahrzeug kam an einem Verkehrsschild zum Stehen. Die 21 syrischen Flüchtlinge im Alter von 21 bis 45 Jahren befanden sich im Laderaum des Wagens und blieben nach Angaben der Polizei unverletzt.

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