kurz & bündig: Erlangen und Bezirkstag legen Streit über „Tag der Franken“ bei

Der Streit zwischen dem Erlanger

Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) und dem Bezirkstag Mittelfranken über den „Tag der Franken“ ist offenbar beigelegt. Janik habe ein klares Bekenntnis zum „Tag der Franken“ abgelegt, sagte Bezirkstagspräsident Richard Bartsch (CSU) nach einem Gespräch mit dem Stadtoberhaupt am Freitag. Für seine anscheinend missverstandenen Äußerungen habe sich Janik entschuldigt. Janiks Aussage, dass er den „Tag der Franken“ eigentlich nicht brauche, sei augenzwinkernd gemeint gewesen. Der „Tag der Franken“ findet alljährlich am ersten Juli-Wochenende statt.

Missbrauchsbeauftragte des Erzbistums Bamberg zieht Bilanz

26 Opfer sexuellen Missbrauchs haben sich in den vergangenen Jahren beim Erzbistum Bamberg gemeldet. Es handelt sich dabei um Fälle aus der Zeit von 1949 bis 1986, wie die Missbrauchsbeauftragte des Bistums, die Rechtsanwältin Eva

Hastenteufel-Knörr, am Freitag sagte. 15 Priester der Diözese seien

ermittelt worden, bei denen „der begründete Tatverdacht des sexuellen Missbrauchs vorliegt“. Mehrere der beschuldigten Geistlichen sind

bereits gestorben. Ein Priester, der vorübergehend im Bamberger Erzbistum tätig war, ist inzwischen strafrechtlich verurteilt. In anderen Fällen waren die Taten verjährt oder es fehlten ausreichende Beweise für ein Strafverfahren. Im Zuge eines Präventionsprojekts will das Erzbistum 7000 Mitarbeiter schulen, um sexuelle Übergriffe zu verhindern.

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