München

Maskenaffäre: Sauter und Nüßlein machten im Ministerium Druck für weitere Maskengeschäfte

Es sieht vieles danach aus, als ob der Bundesgerichtshof die Politiker von einer strafrechtlich relevanten Schuld freisprechen wird. Doch es blieben moralische Fragen – und politische.
Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, nimmt nach der Sitzung des bayerischen Kabinetts an einer abschließenden Pressekonferenz teil. +++ dpa-Bildfunk +++AGENTURBILD DPA picture-alliance.com picture alliance dpa-archiv dpa-langzeitarchiv
Foto: dpa / Peter Kneffel / Peter Kneffel | Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, nimmt nach der Sitzung des bayerischen Kabinetts an einer abschließenden Pressekonferenz teil. +++ dpa-Bildfunk +++AGENTURBILD DPA picture-alliance.com picture alliance dpa-archiv dpa-langzeitarchiv

Es gab Zeiten, da sah die Welt für Alfred Sauter und Georg Nüßlein düsterer aus. Der Frühling vergangenen Jahres zum Beispiel, als die Maskengeschäfte der Politiker und vor allem die damit verbundenen hohen Provisionszahlungen aufflogen. Momentan sieht vieles danach aus, als ob der Bundesgerichtshof die Politiker noch vor der Sommerpause von einer strafrechtlich relevanten Schuld freisprechen wird. In manchen Punkten könnten sich der frühere bayerische CSU-Justizminister Sauter, 71, und der ehemalige CSU-Bundestagsabgeordnete Nüßlein, 53 – beide aus dem Landkreis Günzburg –, dann im Recht fühlen.

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