EICHSTÄTT

Matussek kritisiert Islam

Nach Ansicht von „Spiegel“-Autor Matthias Matussek gehört der Islam nicht zu Deutschland. „Europa hat eine christliche Basis, keine islamische“, begründete der mehrfach preisgekrönte Journalist seine Ansicht bei einem „Journalistischen Kolloquium“ an der Eichstätter Universität.

Die „Hetzpredigten“ des Islam seien keine leere Drohkulisse. „Der Islam ist eine Bedrohung. Nicht umsonst gibt es stundenlange Kontrollen an Flughäfen.“

Matussek verteidigte zugleich tiefreligiöse Überzeugungen des Katholizismus. „Das Zölibat ist eine Grundinstitution, es ist ein Mysterium“, sagte der überzeugte Katholik. „Wenn wir es aufgeben, werden wir weiter in Richtung des Verwischten abgedrängt.“ Die Kirchensteuer ist nach Ansicht des Journalisten ein weiterer Weg zur „Verwässerung“ des katholischen Glaubens. „Die Steuer hat nichts mit dem Glauben zu tun, deshalb steht sie einer Glaubensvertiefung im Weg.“ Die katholische Kirche in Deutschland sei der reichste, aber auch „der missmutigste Teil der Weltkirche“. Die Konsequenzen seien klar: „Wir haben in Deutschland eine Glaubenskrise, keine Kirchenkrise.“

Weiter sprach sich Matussek für eine strikte Messliturgie aus. Die Annäherung der katholischen an die evangelische Liturgie hält er dabei für falsch. „Gerade mal drei Prozent der evangelischen Gläubigen gehen in die Kirche, das kann für uns kein Vorbild sein.“

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