München

Vom Meer ins Flugzeug: Sind Algen der Rohstoff der Zukunft?

Algenkultivierung für Bio-Treibstoffe ist umstritten. Dass Algen Teil einer nachhaltigen Bioökonomie sein können aber nicht. Was versprechen die Multitalente aus dem Meer?
Grünlich schimmert das Algentechnikum auf dem Ludwig-Bölkow-Campus der TU München am Abend.
Foto: Andreas Heddergott / TU München | Grünlich schimmert das Algentechnikum auf dem Ludwig-Bölkow-Campus der TU München am Abend.

Algen sind schon seit längerem ein beliebtes Objekt biotechnologischer Forschung - ob für Lebens- und Futtermittel, Kosmetik oder Pharmazie. Algen betreiben Fotosynthese, bei fixieren sie Kohlendioxid (CO2) und produzieren gleichzeitig Lipide, also Fette. Der Vorteil: Algen wachsen schnell und erzeugen dabei bis zu zehn Mal mehr Biomasse als andere ölhaltige Landpflanzen. Nach zwei Wochen beinhalten sie bereits 50 bis 70 Prozent Öl in jeder Zelle. Algenforscher Thomas Brück vom Algentechnikum Ottobrunn der TU München vergleicht: „Raps hat 55 Prozent Öl in der Saat.

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