Berlin

„Der Goldene Handschuh” spaltet das Publikum

Erst in letzter Minute wurde „Der Goldene Handschuh” fertig. Fatih Akin porträtiert darin einen Serienmörder. Er sorgt auf der Berlinale zumindest für Gesprächsstoff - vorne liegt aber ein anderer deutscher Film.
Berlinale - "Der goldene Handschuh"
Regisseur und Produzent Fatih Akin (m.), Schauspieler Jonas Dassler und Autor Heinz Strunk (l) bei der Premiere des Films "Der goldene Handschuh". Foto: Jörg Carstensen
Das mit dem Kopfabsägen ist eine schwierige Sache. Zu Beginn von Fatih Akins neuem Film „Der Goldene Handschuh” weiß Fritz Honka nicht so recht, was er mit der Frauenleiche machen soll. Honka - eine Gestalt mit gebücktem Gang und schiefen Zähnen - nimmt die Säge. Setzt an, bricht ab, trinkt Schnaps, raucht eine. Dann legt er Schlager auf: „Es geht eine Träne auf Reisen...” Der Regisseur Fatih Akin hat mit „Gegen die Wand” 2004 bei der Berlinale den Goldenen Bären gewonnen. Nun erzählt er nach „Tschick” und „Aus dem Nichts” die Geschichte eines ...