Berlin

Marvel-Produzent Kevin Feige setzt auf falsche Skripts

Kevin Feige
Produzent Kevin Feige hat das Marvel-Universum für die Leinwand erdacht. Foto: Britta Pedersen

Marvel-Produzent Kevin Feige (46) versucht beim Dreh seiner Superheldenfilme alles, damit die Fans vorab keine Details zum Inhalt erfahren. Er verschicke beispielsweise gezielt falsche Skripts an Mitarbeiter.

„Es gibt im Filmgeschäft sehr viele Leute, die aus unterschiedlichsten Gründen die Drehbücher lesen müssen. Aber wenn man nicht gerade Schauspieler ist oder mitbekommen muss, was konkret vor der Kamera passiert, muss man nicht alles wissen”, sagte Feige der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Darum ändern wir manchmal Skripts, um Spoiler zu verhindern.”

Spoiler sind wichtige Informationen, die noch vor einem Filmstart bekannt werden, und bei Fans extrem gefürchtet. Feige setzt auch darauf, die Kostüme geheimzuhalten. „Darum hüllen wir die Darsteller am Set manchmal in dunkle Mäntel. Die Schauspieler sind davon manchmal genervt, weil es in den Kostümen ohnehin ziemlich heiß ist. Aber sie wissen, dass es dazu gehört.”

Der 46-Jährige gehört Branchenkennern zufolge zu den einflussreichsten Produzenten Hollywoods. Er ist für Blockbuster wie die „Avengers”-Reihe oder „Iron Man” verantwortlich. An diesem Donnerstag kommt der neue „Spider-Man”-Teil „Far From Home” in die Kinos.

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