Bayreuth

Witzig, klug, wichtig: Bayreuths neuer „Tannhäuser”

Bayreuth hat einen neuen „Tannhäuser” - und was für einen! Regisseur Tobias Kratzer bringt eine bunte, kluge und berührende Neuproduktion - und konfrontiert die Festspiele mit Zukunftsfragen.
Bayreuther Festspiele - Tannhäuser
Unterwegs: Le Gateau Chocolat ( l-r), Manni Laudenbach (Oskar), Stephen Gould (Tannhäuser) und Ekaterina Gubanova (Venus). Foto: Enrico Nawrath/Festspiele Bayreuth
Die Bayreuther Festspiele haben einen neuen „Tannhäuser”. Regisseur Tobias Kratzer hat am Donnerstag seine überaus kurzweilige Version vom „Sängerkrieg auf der Wartburg” auf dem Grünen Hügel auf die Bühne gebracht. Ihm gelingt dabei nicht weniger als ein Kunststück: Selbst nach Stunden im stickigen Festspielhaus bei gefühlten 40 Grad schleicht sich der Wunsch ein, es möge doch noch weitergehen da auf der Bühne. Dabei heißt kurzweilig keineswegs leicht. Kratzer interessiert sich nicht für das überkommene Frauenbild und den klassischen Gegensatz zwischen Hure und Heiliger in Richard ...
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