Ausstellung in Köln: Otto Freundlich, Feindbild der Nazis

Wiederentdeckung eines Künstlers: Das Museum Ludwig stellt den abstrakten Maler und Bildhauer Otto Freundlich vor, der von den Nazis verfemt, verfolgt und schließlich ermordet wurde.
Otto Freundlich       -  Das Bild „Komposition” (1930, l), die Bronze-Skulptur „Aufstieg” (1929/1960) und das Bild „Hommage an die farbigen Völker” 1938 von Otto Freundlich. Foto: Henning Kaiser
| Das Bild „Komposition” (1930, l), die Bronze-Skulptur „Aufstieg” (1929/1960) und das Bild „Hommage an die farbigen Völker” 1938 von Otto Freundlich. Foto: Henning Kaiser

Die Nazis hatten auch der modernen Kunst den Krieg erklärt. Wie erfolgreich sie dabei mitunter waren, zeigt die Geschichte des Malers und Bildhauers Otto Freundlich. Nicht nur er selbst wurde vernichtet, sondern auch ein großer Teil seiner Kunst. Dabei war den NS-Zensoren ein besonders perfider Triumph vergönnt: Freundlichs bekanntestes Werk ist bis heute die Skulptur eines Kopfes - und zwar aus dem einfachen Grund, weil sie auf dem Umschlag des Ausstellungsführers zur NS-Schau „Entartete Kunst” prangte. Nach langer Zeit gibt es jetzt wieder einen Versuch, Freundlich der Vergessenheit zu ...

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