Berliner Schau „Spätgotik” zeigt neue Wege

Ausstellung „Spätgotik. Aufbruch in die Neuzeit”       -  Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen, erläutert ein Gemälde von Konrad Witz mit dem Titel 'Die Verkündung an Maria' aus dem Jahr 1440.
Foto: Wolfgang Kumm/dpa | Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen, erläutert ein Gemälde von Konrad Witz mit dem Titel "Die Verkündung an Maria" aus dem Jahr 1440.

Die Revolution steckt hinter einer Vase. Das Gefäß steht unscheinbar am Rand der „Marientod”-Darstellung, ein Flügel des berühmten Wurzacher Altars. Eines der wichtigsten Zeugnisse deutscher Malerei des 15. Jahrhunderts aus der Werkstatt von Hans Multscher (um 1400-1467) birgt auch einen Hinweis auf die umfassenden Änderungen dieser Zeit: der Vase ist ein Schatten gemalt, eine bis dahin kaum zu findende Darstellung von Realität. Die Ausstellung „Spätgotik. Aufbruch in die Neuzeit” in der Gemäldegalerie der Berliner Staatlichen Museen widmet sich von Freitag an bis zum 5. September ...

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