Bern erwartet Werke aus Gurlitt-Sammlung

Erst die Sensation des beispiellosen Kunstfunds in der Wohnung von Cornelius Gurlitt in München, dann ein langer Rechtsstreit um das Erbe. Jetzt kommen die Werke nach Bern. Das Museum plant noch vor der großen Ausstellung im November ein erstes Highlight für das Publikum.
Kunstmuseum Bern       -  Teile der Gurlitt-Sammlung sollen im Kunstmuseum Bern eine neue Heimat finden. Foto: Gian Ehrenzeller
| Teile der Gurlitt-Sammlung sollen im Kunstmuseum Bern eine neue Heimat finden. Foto: Gian Ehrenzeller

Im Juni endlich werden die ersten Werke aus der millionenschweren Sammlung des umstrittenen Kunstsammlers Cornelius Gurlitt in der Schweiz erwartet. Mit zunächst etwa 200 Werken rechnet das Kunstmuseum Bern, dem der Sohn von Adolf Hitlers Kunsthändler Hildebrand Gurlitt die Sammlung vermacht hatte, wie die Sprecherin Maria-Teresa Cano der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch sagte. Darunter seien Papierwerke, die „in schwierigem bis desolaten Zustand” seien. Die Museumsspitze habe den Erbschein zwar physisch noch nicht in den Händen, aber es handele sich dabei um rein administrative Gründe. ...

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