Gurlitt-Recherchen beendet

Gilbert Lupfer       -  Prof. Dr. Gilbert Lupfer, Kunsthistoriker und Leiter der Abteilung Forschung und wissenschaftliche Kooperation SKD Museum.
Foto: Ronald Bonss/dpa-Zentralbild/dpa | Prof. Dr. Gilbert Lupfer, Kunsthistoriker und Leiter der Abteilung Forschung und wissenschaftliche Kooperation SKD Museum.

Hildebrand Gurlitt war ein skrupelloser Geschäftsmann. Der Kunsthändler in Hitlers Auftrag nutzte Strohmänner und Decknamen, er log, ließ Quittungen fälschen und frisierte seine Geschäftsbücher. Sein Sohn Cornelius schmuggelte noch in den 1960er Jahren Werke, die der Vater unter deutscher Besatzung in Frankreich gekauft hatte, über die Grenze. Bei ihm wurde vor rund acht Jahren der spektakuläre „Schwabinger Kunstfund” beschlagnahmt. Nun sind die systematischen Recherchen zur Herkunft der rund 1500 Kunstwerke zumindest von deutscher Seite weitgehend beendet. Ein neuer Sammelband mit Aufsätzen ...

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnentinnen und Abonnenten vorbehalten.

Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser MP+-Angebot testen.

Wenn Sie bereits MP+-Nutzer sind, loggen Sie sich bitte hier ein.

Wenn Sie die tägliche Zeitung abonniert haben, ist der Zugang für Sie gratis. Jetzt mit Kundennummer registrieren!