Haruki Murakami macht es kurz und gut

Haruki Murakami       -  Haruki Murakami vor dem Haus des dänischen Schriftstellers H. Chr. Andersen 2016 in Odense.
Foto: Henning Bagger/SCANPIX DENMARK/dpa | Haruki Murakami vor dem Haus des dänischen Schriftstellers H. Chr. Andersen 2016 in Odense.

Haruki Murakami kann auch kurz. Sein neues Buch „Erste Person Singular” ist vom Umfang her bescheiden. Die acht Erzählungen kommen auf gut 200 Seiten. Dabei ist der bedeutendste japanische Gegenwartsautor, der immer wieder als Kandidat für den Literaturnobelpreis gilt, vor allem durch Romane („Tanz mit dem Schafsmann”, „IQ84”) bekannt geworden, die deutlich mehr Platz im Regal beanspruchen. Aber Murakami (72) hat schon mehrfach gezeigt, dass er ein genauso starker Erzähler ist, wenn es nicht um die Langstrecke geht. Das gilt auch für sein jüngstes Werk.

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