Polarisierende Buchmesse - Auseinandersetzungen mit Rechten

Der Umgang mit der Neuen Rechten hat die Frankfurter Messe von Beginn an beschäftigt. Beim Besuch des AfD-Rechtsaußen Björn Höcke kommt es am Samstag zu Konfrontationen und einem großen Polizeieinsatz.
Buchmesse Frankfurt - Björn Höcke       -  Björn Höcke auf dem Weg zu einer Lesung mit Podiumsdiskussion.
Foto: Frank Rumpenhorst | Björn Höcke auf dem Weg zu einer Lesung mit Podiumsdiskussion.

Pöbeleien, Rangeleien und ratlose Organisatoren: Im Chaos versinkende Lesungen eines Verlags der Neuen Rechten unter anderem mit AfD-Rechtsaußen Björn Höcke haben am Wochenende das Ende der Frankfurter Buchmesse überschattet. Die Veranstaltungen wurden am Samstagabend abgebrochen. Die Buchmesse, die sich eigentlich als Forum für den freien Austausch von Ideen sieht, lieferte damit einen weiteren Hinweis auf die wachsende Polarisierung der Gesellschaft. Insgesamt zählten die Veranstalter bei der weltweit größten Bücherschau mit rund 1000 Autoren und rund 4000 Veranstaltungen genau 286 425 Besucher. Am ...