Regentin und Reformerin: Schau über Maria Theresia

Vor 300 Jahren wurde eine der später populärsten Figuren der österreichischen Geschichte geboren. Maria Theresia, 16-fache Mutter und Feindin von Friedrich dem Großen, ist zum Jubiläum eine umfassende Schau gewidmet.
Maria Theresia       -  Das Gemälde von Jean-Etienne-Liotard zeigt Maria Theresia im pelzverbrämten Kleid (1743). Foto: Alexander Eugen Koller
| Das Gemälde von Jean-Etienne-Liotard zeigt Maria Theresia im pelzverbrämten Kleid (1743). Foto: Alexander Eugen Koller

Als ihr Mann am 18. August 1765 überraschend in Innsbruck starb, machte sich die zutiefst bestürzte Maria Theresia eine zahlenlastige Notiz: 335 Monate oder 1540 Wochen oder 10 781 Tage oder 258 744 Stunden. Die Dauer ihrer Ehe mit Franz Stephan von Lothringen war für die Herrscherin die glücklichste Zeit ihres Lebens. „Sie hat ihn unglaublich geliebt”, sagt die Kuratorin Elfriede Iby. Der etwa Din-A5-große Zettel ist eines der kleinen, aber bemerkenswerten Ausstellungsstücke der Schau „300 Jahre Maria Theresia: Strategin - Mutter - Regentin”. In der Wagenburg des Schlosses Schönbrunn, ...

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung