Ruhe nach dem Sturm - ein Jahr Kulturgutschutzgesetz

Georg Baselitz ließ aus Protest Leihgaben in den Museen abhängen. Das neue Kulturgutschutzgesetz sorgte im vergangenen Jahr mächtig für Wirbel. Welche Erfahrungen haben die Länder inzwischen gemacht?
Claude Monet in Frankfurt am Main       -  Ein Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes zum Schutz von Kulturgütern herrscht Ernüchterung: Einige Bundesländer stellen fast gar keine Veränderungen fest. Foto: Nicolas Armer/dpa
| Ein Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes zum Schutz von Kulturgütern herrscht Ernüchterung: Einige Bundesländer stellen fast gar keine Veränderungen fest. Foto: Nicolas Armer/dpa

Die Kunstszene war in Aufruf: Von einem Anschlag auf den freien Kunsthandel war die Rede, sogar von Enteignung. Knapp ein Jahr nach Inkrafttreten des umstrittenen Gesetzes zum Schutz von Kulturgütern hat sich die Aufregung weitgehend gelegt. Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab, registrieren einige Bundesländer kaum Veränderungen. Andere melden zwar mehr Anträge auf Ausfuhrgenehmigung und einen höheren Verwaltungsaufwand. Statt Wut und Ärger gibt es aber inzwischen eher sachliche Kritik. „Erste zahlenmäßige Erhebungen zeigen, dass der Verwaltungsaufwand deutlich geringer ist, als dies ...

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