Köln/Mainz

Weiberfastnacht leitet Beginn des Straßenkarnevals ein

Weiberfastnacht       -  Vielerorts übernehmen die Frauen die Macht in den Rathäusern, fordern Stadtschlüssel ein und schneiden Krawatten ab.
Foto: Rolf Vennenbernd/dpa | Vielerorts übernehmen die Frauen die Macht in den Rathäusern, fordern Stadtschlüssel ein und schneiden Krawatten ab.

Die Narren stürzen sich in den Straßenkarneval: Mit Weiberfastnacht beginnen heute um 11.11 Uhr die tollen Tage bis Aschermittwoch.

Vielerorts übernehmen die Frauen die Macht in den Rathäusern, fordern Stadtschlüssel ein und schneiden Krawatten ab. „Weiberfastnacht ist für uns Frauen hier in Köln der höchste Feiertag”, sagte die Sprecherin des Festkomitees Kölner Karneval, Tanja Holthaus. In Mainz geht das karnevalistische Treiben ab 11.11 Uhr auf dem Schillerplatz los.

Wettermäßig wird's nicht ganz so toll. Zwar müssen die Narren nicht frieren - es wird so um die elf Grad warm -, aber es könnte ab und zu etwas Nieselregen geben. Und vor allem wird es windig. Am Donnerstagabend drohen sogar Sturmböen, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes.

Insbesondere in Köln, wo an Weiberfastnacht immer viele Hunderttausend Besucher erwartet werden, ist der Tag auch eine Herausforderung. Die Polizei trifft Vorsorge dafür, dass die tollen keine wilden Tage werden: Mehr als 1000 Beamte werden dort eingesetzt.

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