Wenn der Grabstein im Museum das Gespräch sucht

Interaktive Museums-App       -  Im Badischen Landesmuseum wird vor einem Grabstein eines Centurio aus dem 1. Jahrhundert nach Christus auf einem Smartphone eine App gezeigt, mit der Museumsbesucher Kontakt zu Ausstellungsobjekten aufbauen können.
Foto: Uli Deck/dpa | Im Badischen Landesmuseum wird vor einem Grabstein eines Centurio aus dem 1. Jahrhundert nach Christus auf einem Smartphone eine App gezeigt, mit der Museumsbesucher Kontakt zu Ausstellungsobjekten aufbauen können.

„STILLGESTANDEN!” Der Befehl des Centurio ist unmissverständlich. Ein, zwei Fragen und eine falsche Antwort später befiehlt er: „KNIEBEUGEN, weil du das nicht gewusst hast.” Angefangen hatte alles noch fast romantisch mit einem „Perfect Match” auf der App „Mein Objekt”. „Das ist wie Tinder für Museumsobjekte”, sagt der Direktor des Badischen Landesmuseums, Eckart Köhne. Aus einer Auswahl von rund 80 Dingen kann der Nutzer wählen, welche ihn interessieren. Alle anderen wischt er wie bei der Dating-App weg. Gibt es ein Match, beginnt ein Dialog. Dabei ...

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