Monschau

In der „Eifelpraxis” geht es turbulent weiter

Die Eifelpraxis - Unter Druck       -  Die Lage ist ernst: Dr. Chris Wegner (Simon Schwarz) spricht mit Vicky Röver (Jessica Ginkel).
Foto: Jan Raiber/ARD Degeto/dpa | Die Lage ist ernst: Dr. Chris Wegner (Simon Schwarz) spricht mit Vicky Röver (Jessica Ginkel).

In der ARD-„Eifelpraxis” knallt's - und zwar zwischen dem Arzt Dr. Chris Wegner und seiner noch recht neuen Versorgungsassistentin Vicky Röver. Die Frau ist höchst engagiert, aber manchmal übertreibt sie es mit ihren Alleingängen. Das geht ihrem Chef gewaltig auf die Nerven.

Auch für den Fernsehzuschauer dürften die wohlgemeinten Aktionen Rövers bisweilen anstrengend werden. Das Erste strahlt zwei neue 90-minütige Folgen der Familienreihe „Die Eifelpraxis” aus. Los geht es am Freitag (9.9.) um 20.15 Uhr mit der Episode „Unter Druck”.

Unter Druck stehen gleich mehrere Personen in der ersten neuen Folge, allen voran der Fitnesstrainer Maik (Vincent zur Linden). Er hat zwar viel um die Ohren, um sein Fitnessstudio am Laufen zu halten, jedoch wirkt der junge Mann topfit. Als er einen Schwächeanfall erleidet, ist zufälligerweise Vicky Röver (Jessica Ginkel) vor Ort.

Sie bringt Maik in die Praxis, wo der Arzt Wegner (Simon Schwarz - bekannt aus den „Eberhofer”-Krimis) zunächst nichts Schlimmes vermutet. Doch dem Patienten geht es zusehends schlechter. Auch seine Freundin Laura (Zoe Moore) macht sich Sorgen. Maik verhalte sich seltsam, sagt sie.

Hochwasserkatastrophe nicht ausgeblendet

Unterdessen steigt der Stress zwischen Wegner und Vicky. Der im Rollstuhl sitzende Arzt hat die Hoffnung, das Gehen wieder zu lernen. Am liebsten will er das im Schnelldurchlauf schaffen, und so setzt er sich selbst unter Druck. Seine Laune ist einigermaßen mies. Als Vicky wieder einen Alleingang startet, macht er ihr eine klare Ansage. Nun mischt sich Sprechstundenhilfe Anita (Olga von Luckwald) ein und versucht zu vermitteln.

Auch Vicky Röver steht unter Druck. Nachdem sie erst kürzlich samt ihrer Tochter Kim aus Berlin in ihre alte Heimatstadt Monschau zurückgekehrt ist, will sie sich dort ein kleines Haus kaufen. Allerdings reicht ihr Geld nicht. Vicky will aber ihre Tochter nicht enttäuschen. Ob sie sich ihren Traum vom Eigenheim erfüllen kann?

Fitnesstrainer Maik lehnt weiterhin jede Hilfe ab. Als ein Notfall geschieht, sind Dr. Wegner und Vicky als Team gefragt, um ein Menschenleben zu retten. Es zeichnet sich ein Happy End ab - etwas Kitsch inklusive.

Besonders an den beiden neuen „Eifelpraxis”-Folgen ist auch der Spielort Monschau, der noch wenige Monate vor Drehbeginn von der Flutkatastrophe getroffen worden ist. Regisseurin Petra K. Wagner sagte der ARD, die Flut sei noch sehr präsent und ihre Auswirkung sicht- und spürbar gewesen. „Wir haben mit dem Wissen, dass unsere Filme ausgestrahlt werden, wenn schon etwas mehr Zeit vergangen ist, versucht, zumindest im Ansatz diese einschneidende Katastrophe in die Geschichten und die Dialoge einzubeziehen.”

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