München

Unterhaltungen mit Sprachassistenten in fünf bis zehn Jahren

Sprachassistent „Alexa”
Der Lautsprecher Amazon Echo - mit dem Alexa Voice Service - wurde auf der IFA in Berlin gezeigt. Foto: Britta Pedersen/Illustration

Aktuell seien die Interaktionen noch eher auf einzelne Aufgaben fokussiert.

Limp räumte ein, dass es ein Fehler gewesen sei, die Nutzer nicht ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass einige Alexa-Mitschnitte von Mitarbeitern ausgewertet werden. Zugleich verwies er darauf, dass der Konzern inzwischen für Klarheit gesorgt habe. „Ich hoffe, dass wir eines Tages keine Beteiligung von Menschen brauchen werden”, sagte er. Noch sei das nachträgliche Anhören von Mitschnitten aber notwendig, um zum Beispiel schnell die Erkennung neuer Sprachen zu verbessern. Bei Mitarbeitern landeten nur rund 0,1 Prozent der Interaktionen mit Alexa, betonte Limp.

Amazon - und andere Anbieter von Sprachassistenten wie Apple und Google - waren in den vergangenen Monaten massiv dafür kritisiert worden, dass die Mitschnitte auch von Menschen analysiert wurden, ohne das das den Nutzern bewusst war. Apple und Google kündigten an, künftig zuvor die Zustimmung der Nutzer dafür einzuholen.

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