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Spiele-Streaming der Telekom ist verfügbar

Magenta-Gaming in der Übersicht       -  Windows-PC, Mac und Android sind die von Magenta-Gaming unterstützten Plattformen. Ein eigener Bluetooth-Controller (ganz vorne) soll auch bald kommen.
Foto: Deutsche Telekom AG/dpa-tmn | Windows-PC, Mac und Android sind die von Magenta-Gaming unterstützten Plattformen. Ein eigener Bluetooth-Controller (ganz vorne) soll auch bald kommen.

Nach einer knapp einjährigen Testphase mit 20 000 Beta-Testern ist das Spiele-Streaming-Angebot der Deutschen Telekom ab sofort für jede und jeden buchbar.

Der Dienst namens Magenta-Gaming kostet knapp sieben Euro im Monat und soll zum Start knapp 100 Spiele beinhalten, wie das Unternehmen im Vorfeld der Videospiele-Messe Gamescom (27. bis 30. August) mitteilt.

Auch Smartphone oder PC

Unterstützt werden den Angaben zufolge Windows-PC, Mac-Rechner sowie Android-Mobilgeräte. In Kürze soll es auch einen Bluetooth-Controller namens Topp Gaming Miracle mit ausklappbarem Smartphone-Halter geben, der sich für die Steuerung klassischer PC-Spiele auch als Maus verwenden lässt.

Mobilfunk-Kunden der Telekom können mit der Option Stream-on-Gaming unterwegs spielen, ohne ihr Datenvolumen zu verbrauchen. Und für Festnetz-Kundinnen soll bald eine Integration von Magenta-Gaming in das Entertainment-Angebot Magenta-TV folgen.

Anspruchsvolle Spiele ohne starke Hardware

Hinter dem Streamen von Spielen, auch als Cloud-Gaming bezeichnet, steht das Konzept, dass das Spiel an sich auf leistungsfähiger Hardware im Rechenzentrum des Dienst-Anbieters läuft. Die Geräte der Gamerinnen und Gamer daheim oder unterwegs sind quasi nur noch für die Darstellung verantwortlich.

Die Endgeräte können deshalb auch bei anspruchsvollen Spiele entsprechend leistungsschwächer ausfallen - eine schnelle Internetanbindung vorausgesetzt. Das bedeutet zum einen, dass man selbst auf Mobilgeräten Games spielen kann, die sonst vielleicht noch nicht einmal auf dem eigenen Rechner laufen würde. Zum anderen entfällt der laufende Zwang zum Aufrüsten der eigenen Hardware.

© dpa-infocom, dpa:200825-99-298906/2

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