Studie: „Highspeed”-Internet meist langsamer als versprochen

Mit „Highspeed-Internet” und Spitzen-Übertragungsraten werben die Provider. In der Praxis sind ihre Leitungen aber meist deutlich langsamer als versprochen. Die Bundesnetzagentur will das nicht mehr hinnehmen und droht mit Strafgeldern.
Serverschrank       -  Breitbandanschlüsse sind oft deutlich langsamer als Anbieter ihre Kunden glauben lassen. Das ergab eine Studie der Bundesnetzagentur. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild
| Breitbandanschlüsse sind oft deutlich langsamer als Anbieter ihre Kunden glauben lassen. Das ergab eine Studie der Bundesnetzagentur. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild

Beim „schnellen Internet” halten viele Versorger ihre Versprechen hoher Spitzenübertragungsraten nicht ein: Die Breitbandanschlüsse erreichten in den allermeisten Fällen nicht die versprochenen und oft breit beworbenen Maximalwerte, berichtete die Bundesnetzagentur nach einer Untersuchung. Im Festnetz hätten nur rund zwölf Prozent der Anschlüsse tatsächlich die vertraglich zugesicherte Maximalgeschwindigkeit geliefert, bei Mobilfunkanschlüssen waren es nur rund fünf Prozent, heißt es in der Studie. Gemessen wurden insgesamt rund 160 000 Festnetz- und Mobilanschlüsse. „Wenn die Anbieter ...

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