WÜRZBURG

Soziale Medien machen noch keine Revolution

War der Arabische Frühling eine Revolution, die von Facebook, also den sozialen Medien ausgelöst und getrieben wurde?
Twitter
Das Twitter-Vögelchen als Friedenstaube? Internetforen bringen der Weltöffentlichkeit die Revolutionen in Nahost nahe, spielen aber im Land selbst oft nur eine untergeordnete Rolle. Foto: Illustration Daniela Schwarz
Als soziale Medien bezeichnet man Netzgemeinschaften wie Twitter, Facebook oder Youtube, auf denen Nutzer Texte, Fotos, Videos und Meinungen miteinander austauschen. „Das Internet als treibende Kraft bei den Revolutionen in Ägypten, Tunesien, Libyen und Syrien wird überschätzt“, sagt Professor Doktor Konrad Schliephake, Lehrbeauftragter an der Universität Würzburg, der viele Jahre in Kairo gelebt hat, und fügt hinzu: „Das ist ein Mythos, den die westliche Welt aufgebaut hat.“ Die Zahlen geben ihm recht: Laut NATO-Brief (monatliches Magazin unter der Schirmherrschaft des ...
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