DEUTSCHLAND

WhatsApp am PC: Nur auf Chrome und ohne Apple

WhatsApp Foto: Ralf Thees
Gerüchte gab es schon seit Monaten. Nun ist sie da, die Desktop-Version von WhatsApp. Nutzer des internetbasierten und plattformübergreifenden Instant-Messaging-Dienstes können ihre Textnachrichten, Bild- Video- und Tondateien damit auch bequem am Computer erstellen und verschicken. Es gibt derzeit allerdings eine große Einschränkung: Nutzer von Apple-Geräten können den Webclient noch nicht nutzen.

Wer WhatsApp unter Android, Windows-Phone oder BlackBerry nutzt, kann die neue Desktop-Version schon mal testen. Auf dem PC muss allerdings zwingend der Google-Browser "Chrome" verwendet werden, das Handy muss ins Internet eingeloggt sein und es muss die aktuellste WhatsApp-App installiert sein.

Der Apple-Blog "Macerkopf.de",  einer der nach eigener Aussage beliebtesten Apple Blogs im deutschsprachigen Raum, hatte den Start der Web-Version des WhatsApp-Messangers am Mittwochabend auf seinen Internet- und Facebookseiten bekannt gemacht (siehe Screenshot unten). Die Entwickler hätten den neuen Dienst als "eine Erweiterung des Telefons" bezeichnet, heißt es dort. Der Web-Browser spiegelt Chats und Nachrichten vom mobilen Gerät – was bedeutet, dass alle Nachrichten weiterhin auf dem Telefon sind. Das klingt vernünftig, denn nur so behält man den Überblick.

Der Login erfolgt über Webseite https://web.whatsapp.com. Das Abscannen eines QR-Codes verschafft schließlich den Zutritt. Da der PC nur eine "Verlängerung" des Handys ist, kann am PC auch nur solange gechattet werden, wie das Smartphone über eine Internetverbindung verfügt.

Offen ist derzeit, wann es die neue Anwendung auch für Apple-Nutzer (iOS) geben wird und ob eine Unterstützung weiterer Browser geplant ist.

WhatsApp gehört seit 2014 zu Facebook, das dafür 19 Milliarden US-Dollar bezahlt hat. Mitte letzten Jahres zählte WhatsApp schon rund 600 Millionen Nutzer, die mindestens einmal im Monat aktiv sind.


Wer Whatsapp auf PC, Mac und Linux nutzen möchte, ohne ein Mobiltelefon zu nutzen, kann es - auf eigene Gefahr - mal mit dieser bebilderten Anleitung von "heise.de" versuchen. Angeraten ist der Versuch aber nur versierten Tüftlern. Wir haben das nicht selbst ausprobiert!
 
 

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